Was die all about automation Berlin 2026 über die Zukunft der Industrieautomation gezeigt hat

Was die all about automation Berlin 2026 über die Zukunft der Industrieautomation gezeigt hat

Die erste all about automation in Berlin hat gezeigt, wie hoch der Bedarf an praxisnaher Automatisierung und technischer Beratung in der Region ist. Im Mittelpunkt standen weniger einzelne Komponenten als konkrete Integrationsfragen rund um Maschinensicherheit, Temperaturüberwachung, Prozessdaten und Fertigungsprozesse. Für POHL Electronic bestätigt die Messe einen klaren Trend: Die Nachfrage nach Systemverständnis wächst.

Was die all about automation Berlin 2026 über die Zukunft der Industrieautomation gezeigt hat

Mit der ersten all about automation in Berlin hat sich Anfang 2026 ein neues Messeformat für die Industrieautomation in der Hauptstadtregion etabliert. Rund 170 Aussteller, gut gefüllte Hallen und ein durchgehend hoher fachlicher Austausch machten deutlich, dass der Bedarf an persönlicher Beratung und praxisnahen Automatisierungslösungen ungebrochen ist.

Bemerkenswert war dabei vor allem die Qualität der Gespräche. Viele Besucher kamen nicht mit allgemeinen Produktanfragen an den Stand, sondern mit konkreten Herausforderungen aus ihrem Arbeitsalltag. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Prozesssicherheit, Maschinensicherheit, Qualitätsüberwachung und zur Integration neuer Technologien in bestehende Anlagen.

Warum Integrationsfragen immer wichtiger werden

Die meisten Technologien für moderne Automatisierungsprojekte sind heute verfügbar. Die eigentliche Herausforderung besteht häufig nicht mehr darin, eine passende Komponente zu finden, sondern unterschiedliche Systeme sinnvoll miteinander zu verbinden.

Maschinensicherheit, Temperaturüberwachung, industrielle Bildverarbeitung oder Mikrodosierung werden deshalb zunehmend nicht mehr als Einzelthemen betrachtet. Entscheidend ist, wie sie gemeinsam dazu beitragen, Prozesse stabiler, effizienter und transparenter zu gestalten.

Genau diese Integrationsperspektive prägte viele Gespräche auf der all about automation Berlin.

Welche Themen die Besucher beschäftigten

Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Maschinensicherheit. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragestellungen rund um Sicherheitskonzepte, normgerechte Umsetzung und die Integration von Sicherheitstechnik direkt mit den Experten von Omron zu diskutieren.

Ebenso groß war das Interesse an Lösungen zur berührungslosen Temperaturmessung. Besonders das neue Optris CTi LT Pyrometer zog viele Besucher an den Stand. Die Kombination aus kompakter Bauform, hoher optischer Auflösung und robuster Industrieausführung verdeutlichte, wie sich Temperaturdaten heute direkt zur Prozessüberwachung und Qualitätsabsicherung nutzen lassen.

Auch die Mikrodosiersysteme von Vermes standen im Fokus vieler Gespräche. Dabei ging es insbesondere um Anwendungen, bei denen kleinste Materialmengen reproduzierbar und präzise aufgebracht werden müssen, um stabile Fertigungsprozesse sicherzustellen.

Auffällig war zudem, dass viele Besucher gezielt nach Lösungen suchten, die sich in bestehende Prozesse integrieren lassen und langfristig wirtschaftlich betrieben werden können.

Was das für OEMs und Maschinenbauer bedeutet

Die Gespräche auf der Messe bestätigten einen Trend: Automatisierungsprojekte scheitern heute selten an fehlender Technologie. Die Herausforderungen liegen häufiger in der Integration, der Datennutzung und der langfristigen Betriebssicherheit.

Typische Fragestellungen betrafen die sichere Einbindung neuer Komponenten in bestehende Anlagen, die Nutzung von Prozessdaten zur Qualitätsverbesserung, die Auswahl geeigneter Automatisierungslösungen sowie die langfristige Verfügbarkeit und Wartbarkeit von Systemen.

Für OEMs und Maschinenbauer wird damit die Systemarchitektur zunehmend wichtiger als die einzelne Komponente.

Persönliche Beratung bleibt ein Erfolgsfaktor

Für POHL Electronic hat die Messe einmal mehr bestätigt, wie wichtig persönliche Beratung und technisches Applikationswissen bleiben.

Viele Besucher suchten nicht nach einem bestimmten Produkt. Sie suchten einen Ansprechpartner, der ihre Anwendung versteht, verschiedene Lösungsansätze einordnen kann und die Auswirkungen auf den Gesamtprozess betrachtet.

Genau an dieser Schnittstelle zwischen Herstellertechnologie, Anwendung und Integration sieht sich POHL Electronic als Design-In-Partner. Gemeinsam mit OmronOptris und Vermes konnten zahlreiche Praxisfälle diskutiert und konkrete Lösungsansätze bewertet werden.

Ausblick: all about automation Berlin 2027

Die erste all about automation Berlin hat gezeigt, dass der Bedarf an persönlichem fachlichem Austausch in der Region hoch ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich die Anforderungen in der Industrieautomation weiter verändern.

Die Gespräche auf der all about automation Berlin haben gezeigt, dass Unternehmen zunehmend nach Lösungen suchen, die sich technisch, organisatorisch und wirtschaftlich in bestehende Prozesse integrieren lassen. Genau diese Systemperspektive wird die Industrieautomation in den kommenden Jahren weiter prägen.

POHL Electronic wird deshalb auch bei der nächsten all about automation Berlin am 27. und 28. Januar 2027 wieder vor Ort sein und den Dialog mit Anwendern, Maschinenbauern und Industrieunternehmen fortsetzen.

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